Schüler*innen Beiträge / Contributions from our Pupils

1A Unsere Schule feiert 250 Jahre

Heute hatten wir Besuch von Frau Christine Graf.

Christine, eine ehemalige Volksschullehrerin der VS-Krones, erzählte uns wie Schule früher war. Dazu brachte sie uns Hefte und auch ein Zeugnis von ihrer Urgroßmutter mit. Uuii, das war ganz schön anders und viel strenger als heutzutage.

Sie nahm uns auch einen alten Setzkasten, Tafel und Griffel sowie unterschiedliche Federn mit, mit denen die Kinder früher schreiben mussten. Wir durften dies alles ausprobieren. Das Schreiben mit diesen alten Federn ist höchst interessant.

Meinst du, du würdest das auch können?

Früher gab es genaue Regeln, wie man aufzeigen musste.

Auch Kekse durften nicht fehlen. Mmmhhh, lecker…. 

 Happy Birthday VS-Krones

1B Schnee – Faszination, Naturphänomen, Veränderung

Genaue Wetteraufzeichnungen durch systematische Messungen werden in Graz erst ab Ende des 18. Jahrhundert geführt.

Historische Klimastudien in Mitteleuropa können im regionalen Kontext wie folgt eingeordnet werden:

  1. Jahrhundert – Teil der „Kleinen Eiszeit“

Das 18. Jahrhundert, zu dem auch 1775 gehört, wird in der Klimaforschung allgemein als Teil der Kleinen Eiszeit betrachtet – einer Phase, in der Europa etwas kühlere Winter und oft längere Frostperioden als heute erlebt hat. In vielen Regionen Mitteleuropas waren Winter kälter und länger als im 20.–21. Jh.

Jedes Jahr, wenn sich im Schulhaus der Schulalltag einstellt beginnen die Kinder nach und nach die Frage zu stellen: WANN kommt endlich der Schnee?

Wetterberichte werden verfolgt, Regen wird hoffnungsvoll missinterpretiert und die Aktivitäten in der bevorstehnden weißen Pracht werden eifrig geplant.
Wenn wir Glück haben, dann erleben wir ihn noch vor den Weihnachtsferien: den ersten Schnee des Winters

Tage an denen wegen Schneefalls die Schule zu blieb kennen wir nur noch aus Erzählungen. Dennoch lösen die ersten Flocken die am Fenster beobachtet werden immer große Freude und Beheisterung aus.

Jedes Jahr hoffen wir auf eine Hofpause mit Schneeballschlacht und das unvergleichliche Gefühl von Händen und Füßen die sich danach wieder mit roten Bäckchen im Klassenzimmer erwärmen.

Während wir warten und hoffen finden wir Möglichkeiten dem echten Schnee die Ehre zu erweisen. Salzkristalle in bildnerischer Erziehung, Seifenschaum in Sachunterricht und Zeitungskugeln als Schneeballersatz im Turnen sind da keine Seltenheit.

1C Compared how Christmas Decorations are different then and now.

Then

250 years ago they used apples and nature to decorate the tree for Christmas. Straw was used to craft stars and some small wooded decorations were carved. We worked together as a team to make a paper chain for our tree. Real candles would have been used as there were no electric fairy lights. Some children still use real candles, but are very careful!

Now

In 2025 we have lots and lots of bright colourful tinsel and baubles. There are electric fairy lights and fun decorations to hang on the tree

2A: Auf den Spuren der Schrift – Eine Reise durch die Geschichte des Schreibens

In der vergangenen Woche hat sich unsere 2a Klasse mit dem faszinierenden Thema Schrift beschäftigt. Gemeinsam begaben sich die Kinder auf eine spannende Reise durch die Zeit – von den ersten Zeichen der Menschheit bis hin zu alten Schreibkünsten, die heute kaum noch jemand beherrscht.

Zu Beginn machten sich die Schülerinnen und Schüler auf Buchstabenjagd: Buchstaben wurden entziffert & mit dem heutigen Schriftbild verglichen. Dabei entdeckten sie, wie vielfältig Schrift aussehen kann und dass sie uns überall im Alltag begegnet.

Anschließend tauchte die Klasse in die Geschichte der Schriftkultur ein. Die Kinder lernten die einfachen, aber bedeutungsvollen Zeichen der Höhlenmalerei kennen und erfuhren, wie auf Papyrus geschrieben wurde.

Ein besonderes Highlight war der Versuch, den eigenen Namen in Kurrentschrift zu schreiben. Diese alte deutsche Schreibschrift stellte die Kinder vor eine kleine Herausforderung aber mit ein wenig Übung entstanden beeindruckende Ergebnisse, auf die alle sehr stolz sein können.

Wir freuen uns über das große Interesse der Klasse und die kreativen Arbeiten, die dabei entstanden sind. Die 2a hat gezeigt, wie spannend Geschichte sein kann, wenn man sie selbst entdeckt! 

2B: Die Kleidung von Schülerinnen und Schülern – früher und heute

Bei der Durchsicht unserer alten Chroniken unserer Schule, fielen die Schüler- und Klassenfotos natürlich besonders auf. Nicht nur, weil es anfangs nur schwarz-weiß-Fotos waren. Die Kinder trugen alle die gleiche Kleidung. Es gab also eine Schuluniform, was wir heute gar nicht gewohnt sind und daher Schule ganz anders auf uns wirken lässt. Viel starrer und strenger sieht es aus, auch trauriger aufgrund der Farblosigkeit.

Die 2b Kinder haben sich nun überlegt, wie würden sie sich eine Schuluniform in der heutigen Zeit vorstellen? So versuchten sie sich als Designerinnen und Designer und malten Schuluniformen, die sie selbst tragen würden. Und das sind die Ergebnisse:

2C: Vorhang auf! Tradition in Szene gesetzt: Weihnachtstheater

Seit vielen Jahrzehnten wurden in der Volksschule Krones zu Weihnachten liebevoll gestaltete Theaterstücke aufgeführt – eine lebendige Tradition, die bis heute fortbesteht und auch in unserer aktuellen Schulzeit die Bühne jedes Jahr aufs Neue erstrahlen lässt.

Ein historischer Rückblick verdeutlicht, dass sich Inhalt, Form und Möglichkeiten der Weihnachtstheaterstücke im Laufe der Zeit gewandelt haben. Bildmaterial aus vergangenen Jahrzehnten zeigt, dass klassische Krippenspiele und deren Figuren wie zum Beispiel Engel überwiegend den thematischen Schwerpunkt der Aufführungen bildeten. Die Kinder verkörperten ihre Rollen durch entsprechende Kostümierung selbst, sodass es sich überwiegend um darstellendes Spiel mit Personen handelte.

Heute eröffnen sich vielfältige neue Formen des Weihnachtstheaters. Die Klasse 2c zeigte in diesem Schuljahr das Schattentheater „Ein Märchen im Schnee“, welches von großen Lichtelementen und über Smartphone sowie Lautsprecher abgespielter Musik umrahmt wurde. Die Geschichte handelte von Zusammenhalt, Freundschaft und Hilfsbereitschaft.

Trotz moderner Entwicklungen bleiben zentrale Bestandteile des Weihnachtstheaters bestehen: Die Kinder erarbeiten und üben ihre Texte, singen gemeinsam und begleiten die Aufführungen musikalisch. Die Requisiten und Kostüme werden selbst hergestellt. Das Theaterspiel zur Weihnachtszeit fördert Gemeinschaft, stärkt das Selbstvertrauen und ermöglicht ein gemeinsames Erleben der Vorfreude auf Weihnachten– damals wie heute.

3A: Kinder Philosophieren – Projekt aus den 80er-Jahren

Die 3a Klasse hat im Zuge des 250-Jahr-Jubiläums über die Frage “Was müssen Kinder lernen?” philosophiert. Den Kindern sind von “selbstbewusst werden” bis “nicht so viel am Handy sein” zahlreiche Antworten eingefallen, die sie in Gruppen auf Plakaten niedergeschrieben haben.

Die Unterrichtsidee ist angelehnt an ein Projekt aus den 80er-Jahren, das an der VS Krones erstmalig umgesetzt wurde. Damals wurde mit Kindern aus der 3. und 4. Klasse philosophiert.

3B: Ein Blick in alte Schulhefte

Im Rahmen der 250-Jahr-Feier der Volksschule Krones begab sich die 3B-Klasse auf eine kleine literarische Zeitreise. Gemeinsam betrachteten wir zwei liebevoll gestaltete Schulhefte einer Schülerin namens Helga Sammt der 3B-Klasse aus den Jahren 1950 bis 1952.

Die Kinder waren besonders beeindruckt von der ordentlichen, gleichmäßigen Schrift, der sorgfältigen Gestaltung und der sichtbaren Mühe, mit der die Hefte geführt wurden. Anhand des Weihnachtsgedichts „Ein Tännlein aus dem Walde“ wurde beispielsweise deutlich, welchen Stellenwert Genauigkeit damals hatte.

Anschließend schrieben die Kinder das Gedicht in ihre eigenen Hefte und gestalteten die Seiten weihnachtlich. Beim Schreiben, Zeichnen und Vergleichen entstanden Gespräche darüber, was sich in der Schule verändert hat – und was geblieben ist: die Freude am Lernen, am Gestalten und am gemeinsamen Tun.

So entstanden zwei besondere Einblicke: ein Heft von früher und eines von heute. Sie zeigen, wie sich Schrift und Gestaltung im Laufe der Zeit wandeln, während Lernen und Gemeinschaft zeitlos bleiben.

3C: Damals und heute – Klassenfotos im Wandel der Zeit

Im Rahmen der 250-Jahr-Feier unserer Schule begab sich die 3C Klasse auf eine kleine Zeitreise. Gemeinsam betrachteten wir alte Klassenfotos aus vergangenen Jahrzehnten. Die Kinder entdeckten dabei schnell: Früher saßen alle Schülerinnen und Schüler ganz ruhig da, mit ernstem Blick, ohne Lächeln und meist in derselben Haltung. Auch die Kleidung war einheitlich und sehr ordentlich.

In einem gemeinsamen Gespräch tauschten wir uns darüber aus, warum Klassenfotos früher so aussahen und was sich bis heute verändert hat. Die Kinder stellten fest, dass Klassenfotos heute viel lebendiger sind: Alle dürfen lachen, sich bewegen und anziehen, was ihnen gefällt. Jedes Kind zeigt seine Persönlichkeit – und genau das macht die Fotos so besonders.

Zum Abschluss wurde es kreativ: Die 3C Klasse stellte ein altes Klassenfoto nach. Mit ernsten Gesichtern und möglichst gleicher Sitzhaltung versuchten die Kinder, die damalige Situation nachzuempfinden. Dabei wurde viel gelacht und schnell klar, wie sehr sich Schule und Kindsein im Laufe der Zeit verändert haben.

Diese kleine Reise in die Vergangenheit zeigte eindrucksvoll, wie sich Werte, Ausdruck und Zusammenleben gewandelt haben – und wie schön es ist, heute Schule in Vielfalt, Offenheit und Freude erleben zu dürfen.

In 4a we looked at how school children wrote 250 years ago.

They did not have felt tips and glitter pens like we do today. We explored writing with a stick on a mini black board and with a feather dipped in ink.
If you made a mistake there was no ink killer you had to start again. It could be quite messy but lots of fun!

Christina Graf, the grandmother of Daria came into our class and showed us the script that they wrote in, some of the letters were totally different! We also looked at school reports from her Grandmother.

 

4B: Theaterspielen in der Volksschule verbindet Kinder heute wie auch schon vor 250 Jahren!

Schon damals wie heute schlüpfen Kinder in Rollen, lernen Texte, üben
gemeinsam und stehen mit Aufregung und Stolz auf der Bühne. Theater diente früher wie heute der Gemeinschaft, der Freude am Spiel und dem Lernen: Sprache, Ausdruck, Mut und Zusammenarbeit standen im
Mittelpunkt. Auch die Begeisterung der Kinder und das Staunen des
Publikums sind zeitlos.

Vor etwa 250 Jahren wurden Requisiten bemalt, Kulissen mit einfachen Mitteln gestaltet und Lieder gemeinsam gesungen. Auch heute entstehen Bühnenbilder oft mit Farbe, Papier und Fantasie, und der gemeinsame Gesang der Kinder ist weiterhin ein wesentlicher Bestandteil der Aufführungen.

Erweitert wurden diese traditionellen Elemente durch technische Möglichkeiten: Mit einem Beamer lassen sich Hintergrundbilder einblenden, Musik und Licht können gezielt eingesetzt werden und das Spiel atmosphärisch unterstützen, ohne den lebendigen Ausdruck der Kinder in den Hintergrund zu drängen. Inhaltlich zeigt sich ebenfalls eine deutliche Entwicklung: Während Theaterstücke früher meist nur eine Religion und klar vorgegebene moralische Vorstellungen abbildeten, spiegeln heutige Aufführungen eine Vielfalt an Religionen, kulturellen Hintergründen und Lebensrealitäten wider.

Dieser Wandel ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass Kinder heute aktiv an der Entwicklung, Gestaltung und inhaltlichen Ausrichtung der Theaterstücke beteiligt sind.

4C: Classrooms then and now

Früher:
Früher gab es nicht so viel Strom.
Früher waren die Tische in einer Reihe.
Früher gab es viel mehr Kinder.
Es war so, dass es einen Ofen für die Klasse gab.
Früher gab es nur eine/n Lehrer/in.
Früher haben sie mit einer Feder und Tinte geschrieben.
Früher waren die Buben und Mädchen getrennt.

Heute:
Heute gibt es elektrisches Licht in der Klasse.
Heute ist es so, dass die Tische nicht am Boden fixiert sind.
Heute ist es so, dass weniger Kinder in den Klassen sind.
Heute gibt es eine elektrische oder Heizung in der Klasse.
Heute gibt es so viele unterschiedliche Lehrer/innen. Heute schreiben wir mit Stiften und Füllfeder. Heute sind Mädchen und Buben gemischt.

Earlier:
Boys and girls were separated.
The tables were screwed to the floor.
The classrooms were much darker.
There were more pupils per class.
There were no digital devices.

Today:
There is a projector in every classroom.
There is electric lighting.
All classes are mixed gender.
Tables can be moved around as necessary.

Brückenklasse: Christbäume früher, heute und in der Zukunft – Ein Projekt der Brückenklasse im Jubiläumsjahr

Im Rahmen unseres 250-Jahre-Jubiläums beschäftigte sich die Brückenklasse intensiv mit dem Thema Christbäume – früher und heute. Dabei wurde nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch genau hingeschaut, verglichen, gestaltet und gemeinsam erlebt.

Zu Beginn erweiterten wir unseren Wortschatz rund um Weihnachten und den Christbaum. Anschließend betrachteten die Kinder historische Fotos von Christbäumen aus früheren Zeiten und verglichen diese mit Bildern moderner Christbäume. Gemeinsam entdeckten wir viele Unterschiede – von der Art des Schmucks über die Beleuchtung bis hin zur Bedeutung des Christbaums im Laufe der Zeit.

Ein besonderes Highlight war unser Spaziergang durch die Stadt. Dabei schauten wir uns verschiedene Christbäume an, beobachteten ihre Gestaltung und tauschten uns über Gemeinsamkeiten und Unterschiede aus. So wurde das zuvor Gelernte lebendig und greifbar.

Auch der Kunstunterricht stand ganz im Zeichen des Christbaums. Als Hausübung gestalteten die Kinder ihren eigenen Christbaum. Danach ging es kreativ in die Zukunft: Die Schülerinnen und Schüler entwarfen Christbäume, wie sie sich diese in 100 Jahren vorstellen – mit viel Fantasie, Farbe und originellen Ideen.

Den krönenden Abschluss bildete das gemeinsame Schmücken des Christbaums vor der Schule. Mit viel Freude, Teamgeist und weihnachtlicher Stimmung setzten wir ein sichtbares Zeichen für Gemeinschaft und Tradition.

 

Dieses Projekt verband Geschichte, Sprache, Kunst und Gemeinschaft auf besondere Weise – und zeigte eindrucksvoll, wie Lernen über Generationen hinweg verbinden kann.